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Der Artikel enthält eine mündliche Darstellung der FOMC-Sitzungen der US-Notenbank im Jahr 2020 während der COVID-19-Krise, basierend auf veröffentlichten Protokollen. Er beleuchtet die Notfallmaßnahmen der Fed, interne Debatten über die Geldpolitik und die letztendliche Fehleinschätzung bei der Inflationsprognose, würdigt jedoch gleichzeitig die allgemeine Wirksamkeit ihrer Reaktion.
Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) kündigte an, den Leitzins bei 3,5 bis 3,75 % zu belassen, und verwies dabei auf das solide Wirtschaftswachstum, aber auch auf den geringen Beschäftigungszuwachs und die hohe Inflation. Der Ausschuss hält weiterhin an seinem Ziel fest, maximale Beschäftigung und eine Inflationsrate von 2 % zu erreichen, während er die Wirtschaftsdaten beobachtet und bereit ist, die Geldpolitik anzupassen, sollten Risiken auftreten. Bei der Entscheidung gab es zwei Gegenstimmen, die sich für eine Zinssenkung aussprachen.
Neel Kashkari, Mitglied des Offenmarktausschusses der US-Notenbank, erklärt, es sei „viel zu früh” für Zinssenkungen, diese seien jedoch später im Jahr möglich, sollten sich die Bedingungen verbessern. Der Artikel beleuchtet die internen Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Fed hinsichtlich der Geldpolitik angesichts des Drucks der Trump-Regierung, die Zinsen zu senken, sowie die Spannungen zwischen politischen Forderungen und der Unabhängigkeit der Zentralbank.